Januar: Kraft und Stabilität im Vinyasa Yoga

Ein neues Jahr hat begonnen. Ein neuer Zyklus öffnet sich. Im Vinyasa Yoga widmen wir uns im Januar der Symbolik des Kreises und des Dreiecks. Unsere Atmung gleicht diesem Kreis: Sie hat keinen Anfang und kein Ende. Sie ist ein beständiger Fluss, der uns durch das Leben trägt. In diesem fliessenden Rhythmus suchen wir im Januar die nötige Standfestigkeit für unsere Ziele.

Die Geometrie deiner Haltung: Das Dreieck als Anker
Warum nutzen wir gerade das Dreieck? In der Geometrie ist es die stabilste Form überhaupt. Diese Kraft übertragen wir auf unseren Körper und unseren Geist. In Haltungen wie Trikonasana (das Dreieck) und Prasarita Padottanasana (die gegrätschte Vorbeuge) bauen wir ein festes Fundament auf. Wir lenken die Energie von den Füssen direkt in unsere Mitte.

Dein inneres Netz: Der Beckenboden
Ein wichtiger Teil dieser stabilen Mitte ist dein Beckenboden. Er ist dein stärkstes inneres Netz. Er fängt dich physisch und energetisch auf. In den Dreieckshaltungen aktivieren wir diesen Bereich gezielt. Das schenkt dir nicht nur eine aufrechte Haltung, sondern ein tiefes Gefühl von Sicherheit. Wenn dein Beckenboden stark ist, findest du die nötige Bodenhaftung für deinen Alltag.

Bild von: 珍 温 auf Pixabay


Im Januar begleiten uns diese drei Elemente:

  • Trikonasana: Wir verwurzeln die Füsse und spannen den Körper weit auf. Das stärkt deine Basis.
  • Prasarita Padottanasana: Eine erdende Vorbeuge. Während du den Kopf loslässt, hält dich dein Beckenboden stabil und zentriert.
  • Die Kreis-Atmung: Visualisiere einen Kreis vor deinem inneren Auge. Atme auf der einen Hälfte ein und auf der anderen Hälfte aus. Dieser Fluss beruhigt dein Nervensystem sofort.

Die Kraft, die wir auf der Matte erfahren, hilft uns dabei, unsere Vorsätze mit Ruhe zu verfolgen. Wir üben, in uns selbst zu ruhen, während sich das Jahr weiterdreht.

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